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Julia Bornefeld




*Melas* bedeutet auf Altgriechisch schwarz und Melas ist auch der Titel der Ausstellung im Museum Schloss Moos Schulthaus in Eppan.

Schwarz beherrscht nicht nur die plastischen Arbeiten, sondern auch die Bilder Bornefelds: Auf die Leinwand getropfte Tusche lässt gasförmig anmutende, einmal explodierende, ein andermal zerfließende Formen entstehen, die an Himmelserscheinungen oder die Entstehung von Galaxien erinnern. Julia Bornefeld’s *Morphic Fields*, Bildkompositionen mirkro- und makrokosmischer Strukturen ermöglichen dem Betrachter einen Blick in eine aus der Wissenschaft bekannte Welt amorph strukturierter Formen. Himmelskörper, die im Auge des Betrachters entstehen sind in Wahrheit Farbe und Gewebe.
So immateriell ihre *Morphic Fields*, *Pads*, *„Orthodrome* auf Leinwand erscheinen, so stofflich sind ihre skulpturalen Arbeiten, wobei die Verwendung von Gummi und Schaumstoff auffällt. *Pneu* nennt sie sowohl eine ihrer Stelen wie auch einige Ihrer Materialbilder, wobei es sich zumeist um Streifen von Autoschläuchen handelt, die mitsamt ihren Ventilen wie Fetische in Form gebracht werden. Diese Art von Objektkunst, die Inanspruchnahme von Vorgefundenem, Vorgegebenem gehört zu Julia Bornefelds Verständnis von Komplexität und Ganzheitlichkeit.

Die Ausstellung dauert bis 13. Oktober 2017 und ist täglich von 15 bis 18 Uhr geöffnet.












Otmar Derungs
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